Depot und Verrechnungskonto

Im Depot werden Wertpapiere verbucht. Über das Verrechnungskonto laufen Käufe, Verkäufe, Gebühren und Dividenden. Anbieter unterscheiden sich bei Kosten, Handelsplätzen und Service.

Von der Ausführung zur Abrechnung

Nach der Ausführung dokumentiert die Wertpapierabrechnung unter anderem Stückzahl, Ausführungskurs, Handelsplatz, Zeitpunkt, Gebühren und Gesamtbetrag. Diese Angaben sollten mit dem Auftrag und dem Kontoumsatz abgeglichen werden.

Kosten und Verwahrung

Neben Orderentgelt und Handelsplatzkosten können Depot-, Fremd- oder Währungsentgelte anfallen. Der Spread steckt bereits im Marktpreis. Preis- und Leistungsverzeichnis sowie Ex-ante-Kosteninformation gehören deshalb vor die Freigabe.

Die entscheidende Lernfrage

Wie kontrolliere ich, ob Auftrag, Ausführung, Kosten und Depotbuchung zusammenpassen?

PRAXISBEISPIEL

100 Stück sind nicht nur Kurs mal Menge

100 Aktien werden zu 25 Euro ausgeführt. Zusätzlich entstehen 9 Euro ausgewiesene Entgelte.

Typischer Denkfehler

Eine kostenlose Depotführung bedeutet nicht automatisch kostenfreien Handel. Orderentgelt, Spread, Handelsplatz-, Produkt- oder Währungskosten müssen getrennt geprüft werden.

ANNADie Abrechnung ist der Kassenbon deines Wertpapiergeschäfts – lies sie, statt sie nur abzulegen.
AXELPrüfe auch Steuerangaben, Valuta und mögliche Fremdkosten. Die Werbeaussage des Brokers reicht nicht.

Vier-Punkte-Prüfung

Bevor du weitergehst.

  1. 01Wertpapierkennung und Stückzahl abgleichen
  2. 02Ausführungskurs, Zeit und Handelsplatz prüfen
  3. 03Alle ausgewiesenen Kosten addieren
  4. 04Depotbuchung und Verrechnungskonto kontrollieren

Offizielle Grundlagen

Zum Gegenprüfen.

ANNA & AXELS MERKSATZDie Order endet nicht beim Klick: Abrechnung, Kosten und Depotbuchung gehören zur Kontrolle.

Wissenscheck

Welche Angabe gehört typischerweise in die Wertpapierabrechnung?

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