Identität kommt vor Kennzahl
Rechtlicher Name, Sitz, Wertpapierkennung, Berichtswährung, Geschäftsjahr, Hauptnotierung und Datenstand bilden den Kopf jedes Profils. So werden gleichnamige Titel, Aktiengattungen und veraltete Angaben vermieden.
Das Profil folgt einer festen Beweiskette
Geschäftsmodell, Produkte, Kunden, Regionen, Segmente, Bilanz, Ertragskraft, Cashflow, Kapitalallokation, Bewertung, Chancen und Risiken werden mit Quelle und Berichtsperiode verbunden. Fakten und redaktionelle Schlussfolgerungen bleiben sprachlich getrennt.
Nicht verfügbar ist eine zulässige Antwort
Fehlt eine wichtige Angabe, wird sie als offen markiert statt geschätzt. Ein Prüftermin und die erwartete Primärquelle machen aus der Lücke eine konkrete redaktionelle Aufgabe.
Die entscheidende Lernfrage
Welche festen Felder braucht jedes Unternehmensprofil, damit Fakten, Einordnung und offene Punkte vergleichbar bleiben?
Zwölf Felder, drei Datenstände, eine offene Lücke
Ein Profil enthält zwölf Kernfelder. Acht stammen aus dem Geschäftsbericht, drei aus dem jüngsten Quartalsbericht; die regionale Ergebnisverteilung wird nicht veröffentlicht.
Ein identisches Template bedeutet nicht, dass alle Unternehmen mit denselben Kennzahlen bewertet werden. Banken, Industrie-, Software- und Immobilienunternehmen benötigen zusätzliche branchenspezifische Prüfungen.
ANNAGib jedem Fakt eine Quelle und jedem Schluss eine nachvollziehbare Begründung.
AXELErgänze branchenspezifische Felder, aber verändere nicht heimlich den gemeinsamen Kernstandard.
Vier-Punkte-Prüfung
Bevor du weitergehst.
- 01Identität, Stichtag und Berichtsperiode sichern
- 02Fakten, Berechnungen und Einordnung kennzeichnen
- 03Kernfelder plus Branchenfelder ausfüllen
- 04Lücken, nächste Quelle und Prüftermin dokumentieren
Offizielle Grundlagen
Zum Gegenprüfen.
ANNA & AXELS MERKSATZEin Standardprofil macht Unterschiede vergleichbar, ohne fehlende Daten oder Unsicherheit zu verstecken.
Wissenscheck