Unternehmensprofil · Datenstand 25.08.2026
Deutsche Telekom einfach verstehen.
Deutsche Telekom betreibt Mobilfunk- und Festnetze, verkauft Kommunikationsdienste und ist über T-Mobile US stark am amerikanischen Mobilfunkmarkt beteiligt.
Kursübersicht
Deutsche Telekom am Handelsplatz Xetra
Der Kurs ist eine Momentaufnahme. Daten können je nach Börsenplatz verzögert sein und ersetzen keine eigene Analyse.
Unternehmensradar
Vier Gegenchecks vor dem Urteil.
Serviceumsatz
EBITDA AL · Free Cashflow AL und Schulden
Belastbarkeit prüfen
Netzinvestitionen, Leasing, Frequenzen und Nettoschulden gegen den Cashflow prüfen.
Verwendung verstehen
Netzausbau, Dividende und Beteiligung an T-Mobile US müssen aus einem gemeinsamen Kapitalrahmen kommen.
Versprechen gegen Ergebnis
Organische Entwicklung und Prognoseanhebungen von Währungs- und US-Effekten trennen.
In einem Satz
Die Telekom verdient an Netzzugang, Mobilfunk, Breitband und digitalen Diensten – in Europa und besonders stark in den USA.
Das Profil trennt belegbare Unternehmensangaben von unserer redaktionellen Einordnung. Einzelne Quartale sind Momentaufnahmen und keine Prognose.
Die drei Kernbereiche
Deutschland
Mobilfunk, Glasfaser, Festnetz, Fernsehen und Geschäftskundenlösungen. Netzausbau bindet viel Kapital, schafft aber die technische Grundlage für Kundenerlöse.
T-Mobile US
Der größte Ergebnisbaustein wächst im US-Mobilfunkmarkt. Wechselkurse und die Entwicklung der Beteiligung prägen die Konzernzahlen stark.
Europa & T-Systems
Landesgesellschaften in Europa sowie IT-, Cloud- und Digitalisierungslösungen für große Unternehmenskunden ergänzen das Kerngeschäft.
Was zuletzt wichtig war
Im zweiten Quartal 2026 erzielte Deutsche Telekom 29,9 Milliarden Euro Umsatz. Organisch stieg der Umsatz um 3,3 Prozent.
Das bereinigte EBITDA AL wuchs organisch um 7,3 Prozent auf 11,8 Milliarden Euro. Der Free Cashflow AL erreichte 5,0 Milliarden Euro, der bereinigte Nettogewinn 2,8 Milliarden Euro.
Der Konzern hob seine Free-Cashflow-Prognose für 2026 auf rund 20 Milliarden Euro an. Die starke US-Abhängigkeit und hohe Investitionen bleiben für die Einordnung zentral.
Aktuelle offizielle Ergebnisse ↗Chancen, die Anleger beobachten
- Wiederkehrende Mobilfunk- und Breitbandverträge sorgen für relativ planbare Erlöse.
- T-Mobile US kann durch Kundenwachstum, Netzeffizienz und Skaleneffekte beitragen.
- Glasfaserausbau und steigender Datenverbrauch erhöhen langfristig den Bedarf an Netzen.
- T-Systems kann von Cloud-, Sicherheits- und Digitalisierungsprojekten profitieren.
Risiken und Gegenargumente
- Netzausbau und Frequenzen erfordern dauerhaft hohe Investitionen.
- Preiskämpfe und Regulierung können Margen begrenzen.
- Dollarbewegungen verändern die in Euro berichteten US-Ergebnisse.
- Die hohe Bedeutung von T-Mobile US konzentriert einen großen Teil des Werts auf einen Markt.
- Verschuldung und Zinsniveau beeinflussen finanziellen Spielraum.
Anna & Axel ordnen ein
ANNA„Die Telekom verkauft etwas Alltägliches: Verbindung. Hinter dem stabil wirkenden Vertrag stehen jedoch sehr teure Netze, Frequenzen und ein großer US-Anteil.“
AXEL„Vergleiche EBITDA immer mit Investitionen, Cashflow und Schulden. Ein hoher operativer Gewinn allein zeigt noch nicht, wie viel Geld frei verfügbar bleibt.“