Market-Order

Eine Market-Order priorisiert die schnelle Ausführung. Der endgültige Preis kann sich bis zur Ausführung verändern, besonders bei starken Schwankungen oder geringer Liquidität.

Limit-Order

Mit einem Limit legst du beim Kauf den höchstens akzeptierten Preis und beim Verkauf den mindestens gewünschten Preis fest. Dafür besteht das Risiko, dass die Order nicht ausgeführt wird.

Der Handelsplatz zählt

Handelszeiten, Kosten, verfügbare Stückzahlen und Spreads unterscheiden sich. Ein Preisvergleich vor der Order kann unnötige Kosten vermeiden.

Die entscheidende Lernfrage

Welche Orderregel begrenzt den Preis – und welche Risiken bleiben trotzdem?

PRAXISBEISPIEL

Kauflimit bei 50 Euro

Der angezeigte Kurs liegt bei 49,90 Euro. Du setzt für 20 Stück ein Kauflimit von 50 Euro.

Typischer Denkfehler

Stop-Orders garantieren keinen Ausführungspreis. Nach Aktivierung können sie wie ein unlimitierter Auftrag in einen schnellen oder illiquiden Markt laufen.

ANNAMit einer Order sagst du nicht nur was, sondern auch wie und wie lange gehandelt werden darf.
AXELPreisgrenze, Gültigkeit, Handelsplatz, Teilausführung und Kosten müssen als Paket geprüft werden.

Vier-Punkte-Prüfung

Bevor du weitergehst.

  1. 01ISIN oder WKN eindeutig abgleichen
  2. 02Limit und Ordertyp bewusst wählen
  3. 03Gültigkeit sowie Teilausführung verstehen
  4. 04Spread, Liquidität und Handelszeit vergleichen

Offizielle Grundlagen

Zum Gegenprüfen.

ANNA & AXELS MERKSATZEin Limit kontrolliert den Preis – nicht die Ausführung.

Wissenscheck

Was garantiert eine Limit-Order?

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