Gewicht ist aussagekräftiger als die Zahl der Namen
Zehn Positionen können durch eine große Einzelposition oder drei dominante Titel stark konzentriert sein. Das Labor berechnet größte Position, Top drei und Herfindahl-Index. Dessen Kehrwert ergibt eine anschauliche effektive Positionszahl.
Branche ist nur der erste Risikoblick
Kapitalbedarf, Zyklik, Region, Währung, Kunden, Rohstoffe, Zinsen und Lieferketten können mehrere formell verschiedene Titel verbinden. Qualitative Merkmale werden beschreibend gezeigt und sind keine gemessenen Risikowerte.
Stress ist Rechenannahme, keine Vorhersage
Eigene Branchenänderungen werden mechanisch mit den Gewichten multipliziert. Korrelationen, Wechselwirkungen, Liquidität, Steuern und Verhalten fehlen. Das Ergebnis dient dazu, Abhängigkeiten und nächste Prüffragen sichtbar zu machen.
Die entscheidende Lernfrage
Welche Gewichte, Branchen und gemeinsamen wirtschaftlichen Treiber prägen das Portfolio – und wie verändert eine sichtbare Stressannahme die Gesamtwirkung?
Vier Positionen wirken wie rund 3,3 gleich große
Ein Portfolio hat Gewichte von 40, 30, 20 und 10 Prozent. Die Summe der quadrierten Gewichte beträgt 0,30.
Viele Wertpapiere oder eine hohe effektive Positionszahl schließen gemeinsame Marktrisiken und Verluste nicht aus.
ANNAZeige zuerst, welche Position und welche drei Titel den größten Anteil tragen.
AXELPrüfe Gewichte, HHI, Branchen, Regionen, Währungen, Kunden, Zinsen, Rohstoffe, Zyklik, Liquidität und Stressbeitrag.
Vier-Punkte-Prüfung
Bevor du weitergehst.
- 01Eingaben auf eine gemeinsame Analysebasis normieren
- 02Größte Position, Top drei und effektive Positionszahl berechnen
- 03Branchen und gemeinsame Risikotreiber ergänzen
- 04Stressannahmen, fehlende Wechselwirkungen und nächste Prüffrage offenlegen
Offizielle Grundlagen
Zum Gegenprüfen.
ANNA & AXELS MERKSATZDiversifikation beginnt bei Gewichten und gemeinsamen Treibern – nicht bei der Anzahl der Positionen.
Wissenscheck